Wir helfen Kindern in Not Ich brauche Hilfe!

Was uns bewegt...

Das, was uns am Herzen liegt, birgt plötzlich Gefahren: Familie, Freunde, Verwandte. Wir haben aufgehört, mit Freunden auszugehen, mit Verwandten Geburtstage und Hochzeiten zu feiern, sogar Eltern oder Großeltern zu besuchen. Das Land geht auf Distanz, um Leben zu retten. Der Rückzug ins Zuhause ist das letzte Mittel zum Schutz gegen das Virus. Aber dieser Schutzraum birgt oft eigene Probleme, die nicht leicht zu meistern sind. Zu deren Lösung wollen wir auf neuen Wegen mit dem Team unserer „Mobilen Sorgenbüros“ beitragen, bis diese bittere Medizin des Getrenntseins wirkt.

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SORGENBÜROS PER INTERNET UND TELEFON GEÖFFNET

Unsere „Mobilen Sorgenbüros“ sind auch in diesen Krisenzeiten für die Kinder (und ihre Eltern) da. Per Telefon (02624 – 4488) und der neuen Mailadresse [email protected] können unkompliziert Gespräche vereinbart werden. Zeit für die Kinder und ihre großen und kleinen Sorgen nehmen – das geht in dieser Ausnahmesituation auch mal per Mail und Handy, sagen die Fachkräfte.

In dieser sehr schwierigen Situation, wenn Besuche bei Freundinnen und Freunden verboten sind, der Nachmittag bei den Großeltern und der Austausch mit der Klassengemeinschaft ausfallen, wenn den Eltern anzumerken ist, dass sie sich Sorgen machen, leiden die Kinder. Oft verschärfen familiäre Probleme wie Trennung und finanzielle Schwierigkeiten die Lage.

Der Kinderschutzbund bietet Hilfe an, die auf den Erfahrungen der 15 Mobilen Sorgenbüros in Grundschulen und der Schulsozialarbeit in 2 Realschulen plus aufbaut. So lange die Schulen geschlossen sind, werden die Sorgenbüros im Internet eingerichtet: Mails an die Adresse [email protected] gehen an ein Team sozialpädagogischer Fachkräfte, die dann auf demselben Weg oder per Telefon Kontakt aufnehmen und das bieten, was ihr Motto ist: Zeit für die Kinder haben, ihnen zuhören und sie ernst nehmen.

Das „Sorgenbüro“ ist auch per Telefon erreichbar: Zu den Bürozeiten nimmt die Geschäftsstelle vormittags Anrufe entgegen und leitet sie weiter an die Fachkräfte.

Im Internet (www.kinderschutzbund-westerwald.de) werden immer wieder Anregungen zum Abbau und zur Vermeidung von Spannungen in der Familie gegeben. Außerdem gibt es kindgerechte Surf-Tipps zum Zeitvertreib per Internet.

„Vor allem Familien tragen eine große Last in dieser Krise. Wir wollen unseren Beitrag leisten und einen Teil der Sorgen übernehmen. Deshalb geht die Arbeit der „Mobilen Sorgenbüros“ weiter“, sagten Heidi Ramb und Joachim Türk bei der Vorstellung des Programms. Sie weisen zusätzlich auf die Angebote der „Nummer gegen Kummer“ für Kinder, Jugendliche (116111) und Eltern (0800 / 1110550) hin, die ebenfalls über die Internetseite des Kinderschutzbundes schnell erreichbar sind.

Fast 600 Kinder feierten den Geburtstag ihrer Rechte


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Ruhig und gelassen bleiben – das ist ein gutes Rezept für den Bau eines Holzturms. Aber es hilft auch, gute Ratschläge aus dem Team zu bekommen. Und vielleicht mal eine helfende Hand. Was die Kinder in unseren Projekten lernen, das konnte die Mitgliederversammlung aktiv nachvollziehen, die sich nach dem offiziellen Teil im Stuhlkreis über die Arbeit der Sozialpädagogischen Fachkräfte informierte.

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STOPP! IN KINDERGARTEN UND SCHULE GELERNT, KONFLIKTE OHNE GEWALT ZU LÖSEN

Etwa 600 Kinder haben schon an unserm Projekt zur Gewaltprävention teilgenommen. Auch jetzt waren Kerstin Magee und Lisa Klein in den Höhr-Grenzhäuser Kitas und der Goethe-Schule, um künftigen Erstklässlern und ihren Vorgängern in der Grundschule beizubringen, wie man „STOPP“ sagt – und wie man reagiert, wenn jemand das sagt. Für Lisa Klein waren die Kurse auch eine gute Gelegenheit, sich den Kindern vorzustellen – sie hat das „Mobile Sorgenbüro“ an der Goethe-Schule von Eva Merz-Seibert übernommen.

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Das Staffelholz aus Höhr-Grenzhausen bleibt in Bewegung: Nach der Landeshauptstadt bekommt Bad Kreuznach den nächsten „Platz der Kinderrechte“; Petra Neumann vom Kinderschutzbund (vorne links) nimmt das Symbol strahlend entgegen – gute Wünsche geben viele mit auf den Weg (v.r.): Stadtbürgermeister Michael Thiesen, die Mainzer DKSB-Vorsitzende Irene Alt, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, der DKSB-Landesvorsitzende Christian Zainhofer, sein Stellvertreter Joachim Türk aus Höhr-Grenzhausen und der Präsident des DKSB-Bundesverbandes, Heinz Hilgers.

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Berichte


  • HÖHR-GRENZHAUSEN. Wenn Kinder Sorgen haben, liegen die Ursachen besonders häufig in der Familie: Ob Eltern sich trennen oder nach der Scheidung über die Kontakte zu ihren Kindern streiten; wenn nahe Verwandte schwer krank werden oder sterben: stets leiden die Kinder unter dem Verlust von Nähe und Liebe. Unser Jahresbericht.

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  • HÖHR-GRENZHAUSEN. Ein wunderschönes Fest haben wir zum 40. Geburtstags unseres Vereins gefeiert. Mitglieder, Partner, Weggefährten kamen, um mit uns zu feiern und auch, um uns ein bisschen zu loben. Ganz viel Lob musste sich unsere Vorsitzende Heidi Ramb gefallen lassen. Sie wurde doppelt hoch geehrt.

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