Wir helfen Kindern in Not Ich brauche Hilfe!

Mainz lobt Höhr-Grenzhausen und folgt dem guten Beispiel

Mainz freut sich über seinen eigenen „Platz der Kinderrechte“ und würdigt den Vorreiter Höhr-Grenzhausen. Lob und Anerkennung erfuhr die Delegation aus dem Westerwald in der Landeshauptstadt. Mit dabei (v.r.): Stadtbürgermeister Michael Thiesen, Karin Reß und Marianne Baumann Warnke (DKSB-Vorstand), die DKSB-Vorsitzende Heidi Ramb und Joachim Türk.

Mainz freut sich über seinen eigenen „Platz der Kinderrechte“ und würdigt den Vorreiter Höhr-Grenzhausen. Lob und Anerkennung erfuhr die Delegation aus dem Westerwald in der Landeshauptstadt. Mit dabei (v.r.): Stadtbürgermeister Michael Thiesen, Karin Reß und Marianne Baumann Warnke (DKSB-Vorstand), die DKSB-Vorsitzende Heidi Ramb und Joachim Türk.

Das Staffelholz, das in Höhr-Grenzhausen als Symbol auf den Weg gebracht worden ist, wandert von Mainz nach Bad Kreuznach. Die Leiterin der dortigen Geschäftsstelle des Deutschen Kinderschutzbundes, Petra Neumann, nahm das Holz in Mainz aus vielen Händen entgegen: U.a. die Vorsitzende des DKSB Mainz, Ex-Ministerin Irene Alt, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, der Präsident des DKSB-Bundesverbandes, Heinz Hilgers und der Vorsitzende des Landesverbandes, Christian Zainhofer, schickte das gute Stück Westerwald auf die nächste Etappe

Weitere Kandidaten warten schon: Bad Neuenahr-Ahrweiler und die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden bekundeten in Mainz ihr Interesse mit Delegationen.

Heinz Hilgers würdigte die Bewegung aus Sicht des Bundesverbandes, Christian Zainhofer für den Landesverband: Was als besondere Aktion des Landesverbandes und vor allem dank der Höhr-Grenzhäuser Tat- und Überzeugungskraft begonnen hat, zeigt inzwischen vielfältige Wirkung. Dass man sich mit Kinderrechten beschäftigt, wo sie Tag für Tag umgesetzt und inzwischen immer häufiger verteidigt werden müssen, nämlich auf kommunaler Ebene, steht dabei an erster Stelle einer langen Liste.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer konnte am Verfassungstag darauf hinweisen, dass in Rheinland-Pfalz die Kinderrechte Verfassungsrang haben. Und dass das kein Symbol ist, ebenso wenig wie der „Platz der Kinderrechte“, sondern Ausdruck einer Haltung. Dem pflichtete der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling bei: Auch in Mainz soll der Platz daran erinnern, es jeden Tag ein bisschen besser zu machen für die Kinder. Und zwar für alle Kinder. Ohne Ausnahme.

Dass die Idee aus dem Westerwald bundesweit zündet, das sei einem Höhr-Grenzhäuser zu verdanken, sagte Landeschef Zainhofer: Joachim Türk vom Vorstand des Kinderschutzbundes Westerwald hat als stellvertretender DKSB-Landesvorsitzender die Aktion überregional ins Rollen gebracht und hält sie in Bewegung. Stadtbürgermeister Michael Thiesen und Heidi Ramb können sich als Vertreter des „Originals“ auf weitere Einladungen zu Eröffnungsfeiern einstellen.


Zurück
Teilen:

Unsere Kinder brauchen Ihre Hilfe