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Weltkindertag 2016

SCHULEN GESTALTEN FAHNEN FÜR DIE KINDERRECHTE

Mit immer neuen Impulsen schaffen es Veranstalter, Lehrer, Schülerinnen und Schüler immer wieder, die Feier zum Weltkindertag in Höhr-Grenzhausen beeindruckend zu gestalten. In diesem Jahr drehte sich das Fest der 500 Kinder um ein Kunstprojekt. Das Ergebnis: Flaggen, ein schöner Geburtstagskalender und strahlende Gesichter.

Natürlich sind es die Luftballons, die zuerst die Aufmerksamkeit der Kinder auf sich ziehen: 500 sind (noch) gefangen unter einem Netz und wollen frei gelassen werden – und für jede Klasse wartet ein großer Ballon darauf, die Botschaft der Kinderrechte in die Ferne zu tragen.

Aber zuerst werden die Fahnen gehisst. Zehn Klassen tragen Kinderrechte vor sich her, als sie auf den Platz der Kinderrechte an der Töpferstraße kommen. Die Motive wurden in den Schulen entwickelt – inspiriert vom großen Vorbild Felix Droese, dem international anerkannten Gegenwarts-Künstler aus Düsseldorf, der für den Kinderschutzbund Neuss Flaggen für die Kinderrechte geschaffen hat. Einen kompletten Satz dieser Flaggen hat der Kunstsammler Dr. Axel Ciesielski für seinen Kunstraum am Limes erworben und damit auch das Kunstprojekt zum Weltkindertag angestoßen.

Und nicht nur das. Die Firma WEPA Apothekenbedarf hat auf seine Initiative hin auch die Kosten für die Herstellung der Fahnen übernommen und zudem 100 großformatige, hochwertige Geburtstagkalender mit den Motiven der Schülerinnen und Schüler hergestellt. Die gibt es gegen eine Spende von 20 Euro in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes in Grenzhausen (Hermann-Geisenstraße, neben der Zweiten Heimat). Die Flaggen finden ihre Heimat in den Schulen der Verbandsgemeinde, und alle teilnehmenden Kinder bekommen noch Pflastermäppchen, ebenfalls von der WEPA und auch mit einem Motiv aus der Serie versehen.

Ein strahlend blauer Himmel, bunte Luftballons, Kinder, die mit Manuel Strauch von der Goetheschule für ihre Rechte singen, und Fahnen, die dank der Unterstützung des Teams der „Zweiten Heimat“ professionell gehisst wurden – so kann der Bürgermeister auch einen terminreichen Arbeitstag mit einem Lächeln beginnen. Thilo Becker ließ es sich wieder nicht nehmen, diese Veranstaltung zu würdigen – die auch „seine“ Veranstaltung ist –, und eindringlich auf die Bedeutung der Kinderrechte hinzuweisen. Ebenso wie der Bürgermeister und seom Stadt-Kollege Michael Thiesen ist auch der Leiter der Goetheschule, Alfred Haas, einer der Garanten für den Erfolg – und als Moderator bestens geeignet, die große Versammlung zu leiten. Für den Deutschen Kinderschutzbund e.V., Kreisverband Westerwald / Ortsverband Höhr-Grenzhausen dankte dessen Vorsitzende Heidi Ramb allen Beteiligten für ihre Unterstützung – vor allem natürlich den Lehrerinnen und Lehrern aller Schulen der Verbandsgemeinde, dem Team des Kinderschutzbundes, dem Schulträger, der Zweiten Heimat und der WEPA mit Dr. Axel Ciesielski. Die Anstrengungen im Vorfeld und die monatelange Vorbereitung haben sich wieder gelohnt.




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