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Weltkindertag 2015

Ein Baum der Kinderrechte

„Wir haben Rechte!“ Mehr als 500 Kinder haben sich zum Tag der Kinderrechte in Höhr-Grenzhausen für jene eingesetzt, die in Not und Gefahr sind – vor allem für Kinder auf der Flucht. Ihre Forderungen stehen jetzt auf bunten Bändern am Baum der Kinderrechte und auf Karten, die mit bunten Ballons auf die Reise geschickt worden sind: Gesundheit, Bildung, Sicherheit …

Mit dem Wetter, dem Programm und dem Zuschauerandrang zufrieden war auch Bürgermeister Tilo Becker. Er half den Kindern und ihren Lehrerinnen Andrea Pfeiffer und Andrea Müller, Bänder mit ihren Rechtansprüchen an einen Baum zu binden.

Als die Kinder in bunten Gruppen am Ende ihrer Sternwanderung auf dem Platz der Kinderrechte eintrafen, wurden sie nicht nur von der Band der Ernst-Barlach-Realschule plus (Leitung: Gerhard Hein) und dem Chor der Goetheschule (Manuel Strauch) begrüßt, es warteten auch etliche erwachsene Zuschauer. Die Veranstaltung hat sich inzwischen fest etabliert.

Darüber freute sich besonders Bürgermeister Thilo Becker, der die Feier nach Kräften unterstützt. In seiner Begrüßung wies er besonders auf die Not von Familien auf der Flucht hin und bat eindringlich darum, sie mit offenen Armen aufzunehmen. Dem Appell schloss sich auch Heidi Ramb an, die Vorsitzende des Kinderschutzbundes e.V., Kreis- und Ortsverband.

Der Kinderschutzbund steht mit einem großen Team hinter der Veranstaltung und wird dabei tatkräftig unterstützt vom Jugend- und Kulturzentrum Zweite Heimat, Stadt und Verbandsgemeinde. Die Lehrerkollegien der Grundschulen, der Realschule plus, der Schillerschule und des Gymnasiums bereiten das Thema Kinderrechte im Unterricht intensiv vor.

Das Ergebnis kann sich immer sehen und hören lassen: Etwa wenn in Liedern „eine Welt, die uns gefällt“ besungen, in kleinen Vorträgen die ferne Heimat einiger Klassenkameraden beschrieben wird, oder wenn ein „Protestzug“ laut skandiert „Kinder heben Rechte“, und Kinder diese Rechte auf Spruchbändern um einen Baumstamm binden.

Der Leiter der Goetheschule, Alfred Haas, hält stets die organisatorischen Fäden in der Hand und kann sich auf das Engagement der Kolleginnen und Kollegen verlassen. Unterstützung für dieses wichtige Anliegen kommt auch von anderer Seite: Der REWE-Markt Hoffmann und die Bäckereien Comak und Flöck haben dafür gesorgt, dass sich die mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht hungrig und durstig auf den Heimweg machen mussten.

In den Reihen der vom Ablauf beeindruckten und gerührten Zuschauer konnte man ein besonders zufriedenes Gesicht sehen: das von Roland Giefer, der die Keramikwürfel mit den Kinderrechten entworfen und hergestellt hat und sich immer freut, wenn dieser Platz mit quirligem Leben und einer wichtigen Botschaft gefüllt wird.


Stärkung für Hunderte Kinder: Hüseyin Comak und seine Frau Hatice Bektas-Comak spendierten zum Weltkindertag fast 400 Schokobrötchen, die Kinderschutzbund-Vorsitzende Heidi Ramb in Empfang nahm. Leckere Unterstützung kam auch von der Bäckerei Flöck und vom REWE-Markt Hoffmann.

Mit dem Wetter, dem Programm und dem Zuschauerandrang zufrieden war auch Bürgermeister Tilo Becker. Er half den Kindern und ihren Lehrerinnen Andrea Pfeiffer und Andrea Müller, Bänder mit ihren Rechtansprüchen an einen Baum zu binden.

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