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BEWÄHRTES TEAM IM AMT BESTÄTIGT – VEREIN FEIERT 40.

Auf einem soliden Fundament und mit fast unverändertem Vorstand geht der Deutsche Kinderschutzbund in Höhr-Grenzhausen ins 40. Jahr seines Bestehens. Heidi Ramb, Joachim Türk und Cora Borowski wurden in einer gut besuchten Mitgliederversammlung als Vorsitzende, Stellvertreter und Schatzmeisterin bestätigt.

Schon seit 20 Jahren steht sie an der Spitze des Kreisverbandes Westerwald / Ortsverband Höhr-Grenzhausen und nimmt den Schwung und die Motivation mit in eine neue Amtsperiode: Heidi Ramb freut sich, dass der Verein sich gut entwickelt hat und in diesem Jahr seinen runden Geburtstag gebührend feiert.

Die Versammlung im Rathaus war beeindruckt vom hohen Engagement der hauptamtlich Tätigen und der Dutzenden ehrenamtlich engagierten Mitglieder. In ihrem Bericht ging die Vorsitzende vor allem auf die Arbeit der „Mobilen Sorgenbüros“ in 15 Grundschulen ein. Was die sozialpädagogischen Fachkräfte hier und in der Schulsozialarbeit in zwei Realschulen plus erleben, fließt ein in Projekte an Grundschulen und in Kitas sowie in die Arbeit mit Eltern.

Dabei ist es hilfreich, dass der gemeinnützige Verein trotz sinkender Spendeneinnahmen auf gesunden Füßen steht, wie Schatzmeisterin Cora Borowski darstellte, und die Kassenprüfer bestätigten. Dazu tragen die Beiträge der konstant 150 Mitglieder ebenso bei wie treue Sponsoren oder ein Dutzend Zahnarztpraxen, die um Zahngoldspenden bitten, der REWE-Markt, der Leergut-Bons sammelt, und Spendenhäuschen in 27 Geschäften. Zudem zahlt sich der Einsatz der Ehrenamtler aus, die Spenden akquirieren, im Kinderkleiderlädchen tätig sind oder zum Keramikmarkt Cocktails mixen.

Diese Erlöse finanzieren nicht nur den hohen Eigenanteil an den „Mobilen Sorgenbüros“, sondern u.a. die Hausaufgabenhilfe, das Kinderbüro und Eltern-Kind-Gruppen. Heidi Ramb vergaß nicht, den öffentlichen Stellen zu danken. Ohne die Kommunen, die als Schulträger die „Mobilen Sorgenbüros“ weit überwiegend bezahlen, das Land und den Kreis, die Fördermittel bereitstellen, Stadt und VG Höhr-Grenzhausen, die seit Jahren die Arbeit des Deutschen Kinderschutzbundes vielfältig unterstützen, wäre dieses Angebot nicht zu stemmen.

Mit Freude blickte die Versammlung auf den Weltkindertag zurück: Dank der Unterstützung durch die Firma WEPA konnten 500 Kinder „Flagge zeigen für die Kinderrechte“. In diesem Zusammenhang erwähnte Heidi Ramb, dass Höhr-Grenzhausen mit seinem „Platz der Kinderrechte“ für eine Aktion des Landes- und des Bundesverbandes Modell steht.

Nach so vielen guten Nachrichten sprach sich die Versammlung einstimmig dafür aus, den Vorstand zu bestätigen. Neben dem geschäftsführenden Vorstand wurden auch die Beisitzer wiedergewählt: Marianne Baumann-Warnke, Astrid Roos, Karin Ress und Joachim Courtial. Karin Heider legte ihr Amt nach vielen Jahren Vorstandsarbeit aus Altersgründen nieder, wird aber weiterhin im Kinderkleiderlädchen aktiv sein.

Schweren Herzens ist Karin Heider (links) aus dem Vorstand des Deutschen Kinderschutzbundes e.V. Kreisverband Westerwald / Ortsverband Höhr-Grenzhausen ausgeschieden. Vorsitzende Heidi Ramb dankte ihr herzlich für die in vielen Jahren geleistete Arbeit – und dafür, dass Karin Heider weiter im Kinderkleiderlädchen aktiv ist.

Nach einem Ausblick auf das Programm zum 40. Geburtstag des Vereins gaben die sozialpädagogischen Fachkräfte den Mitgliedern einen Einblick in ihre Arbeit.

Zahlen zum Kinderschutz

Die vielfältige Arbeit des Deutschen Kinderschutzbundes e.V. wurde in der Mitgliederversammlung in Höhr-Grenzhausen auch in beeindruckenden Zahlen dokumentiert: Die „Mobilen Sorgenbüros“ haben 531 Grundschülerinnen und -schüler betreut; die meisten litten unter Schwierigkeiten in der Familie, von Scheidung bis Krankheit und Tod von Angehörigen. Die Schulsozialarbeiterinnen in zwei Realschulen plus führten mit 210 Schülerinnen und Schülern fast 600 Gespräche. An Präventionsprojekten in Kitas nahmen 360 Kinder teil; in Sozialkompetenzprojekten für Erst- bis Viertklässler wurden mehr als 250 Kinder geschult. Insgesamt leisteten Mitglieder des Vereins im vergangenen Jahr rund 4000 Ehrenamtsstunden – das entspricht 500 Arbeitstagen.


Das geht nur gemeinsam: Die sozialpädagogischen Fachkräfte ließen die Mitglieder des Kinderschutzbundes mit dem Team-Kran Türme bauen. Dabei gilt es, gleichzeitig an vielen Schnüren und dennoch an einem Strang zu ziehen.

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