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GANZ NAH BEI DEN KINDERN. UND IHREN SORGEN.


Kindern und Jugendlichen genau da entgegen kommen, wo sie sich ohnehin fast täglich aufhalten: in den Schulen. Diese Idee war der Anfang der „Mobilen Sorgenbüros“, lange vor der Einführung von Schulsozialarbeit. Was vor mehr als 20 Jahren galt, ist auch heute noch in vielen Orten richtig: Zwar haben die Kinder ein Recht auf Beratung, aber nur wenige können die Anlaufstellen selbstständig erreichen. Dazu ist der ländlich geprägte Westerwaldkreis zu groß. Das Angebot des Kinderschutzbundes (DKSB) überbrückt diese Distanz, ist verlässlich mit regelmäßigen Sprechstunden und wirkungsvoll dank erfahrener, qualifizierter Fachkräfte.

Die Sorgenbüros haben sich fest etabliert. Die Offenheit der Fachkräfte und ihre Erfolge haben anfängliche Skepsis überwunden. Auch die Schulträger, Kommunen und Kreis, stehen zu den „Mobilen Sorgenbüros“ und sehen ihren Kostenbeitrag gut angelegt; seit Jahren gibt es eine Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz, aber nach wie vor muss auch der Kinderschutzbund selbst seinen Anteil leisten – vor allem von Spendern und Sponsoren finanziert. Das macht die Trägerschaft schwierig, aber auch ein Stück unabhängig.

Trotz der ständigen Sorgen um die Finanzen wird das Angebot kontinuierlich ausgebaut und auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten. Allerdings übersteigt der Bedarf häufig das Angebot der Sorgenbüros, die auf Entwicklungen wie die Zunahme von Trennungskindern reagieren müssen – oder jetzt mit der Betreuung von Flüchtlingskindern konfrontiert sind.

Auf den Erfahrungen der Sorgenbüros und der Schulsozialarbeit gründen Sozialkompetenz-Projekte wie „Wut, Streit und was dann?“ oder „Soziales Lernen durch Bewegung“ oder der Elternkurs „Starke Eltern – starke Kinder“®. Neu hinzugekommen sind spezielle Angebote für Trennungskinder.

Über die etablierten Angebote wie das Kinderbüro und die Elternkurse „Starke Kinder brauchen starke Eltern“ hinaus hat der DKSB inzwischen das Projekt „Kita-Kinder stark machen“ gestartet. Die Sozialpädagoginnen des Mobilen Sorgenbüros würden aber gerne noch intensiver in Kindertagesstätten wirken und dort in erster Linie Eltern beraten – bevor die Kinder in die Schule kommen und erst dort die Hilfe des Kinderschutzbundes in Anspruch nehmen können.

Viel mehr Informationen über die Arbeit der „Mobilen Sorgenbüros“ finden Sie in den Jahresberichten:

Bilanz Schuljahr 2015/16


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