Wir helfen Kindern in Not Ich brauche Hilfe!

Das Mobile Sorgenbüro

Niedrigschwellig – das ist ein herausragendes Kriterium für Hilfsangebote aller Art. Zwischen Hilfe und Hilfesuchenden darf es keine Hindernisse geben. Deswegen kommen wir den Kindern mit unserem „Mobilen Sorgenbüro“ da entgegen, wo sie sich fast täglich aufhalten: in den Schulen. Erfahrene, qualifizierte Fachkräfte kümmern sich dort um kleine Sorgen und große Nöte.

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Das Team der sozialpädagogischen Fachkräfte, die in unseren Mobilen Sorgenbüros arbeiten. Regelmäßige Treffen und Supervision schaffen Austausch und Vertrauen und stärken sowohl die Gemeinschaft als auch jede einzelne Kollegin.

Berichte

Unsere „Mobilen Sorgenbüros“ sind auch in diesen Krisenzeiten für die Kinder (und ihre Eltern) da.

[email protected] können unkompliziert Gespräche vereinbart werden. Zeit für die Kinder und ihre großen und kleinen Sorgen nehmen – das geht in dieser Ausnahmesituation auch mal per Mail und Handy, sagen die Fachkräfte.

In dieser sehr schwierigen Situation, wenn Besuche bei Freundinnen und Freunden verboten sind, der Nachmittag bei den Großeltern und der Austausch mit der Klassengemeinschaft ausfallen, wenn den Eltern anzumerken ist, dass sie sich Sorgen machen, leiden die Kinder. Oft verschärfen familiäre Probleme wie Trennung und finanzielle Schwierigkeiten die Lage.

Der Kinderschutzbund bietet Hilfe an, die auf den Erfahrungen der 15 Mobilen Sorgenbüros in Grundschulen und der Schulsozialarbeit in 2 Realschulen plus aufbaut. So lange die Schulen geschlossen sind, werden die Sorgenbüros im Internet eingerichtet: Mails an die Adresse [email protected] gehen an ein Team sozialpädagogischer Fachkräfte, die dann auf demselben Weg oder per Telefon Kontakt aufnehmen und das bieten, was ihr Motto ist: Zeit für die Kinder haben, ihnen zuhören und sie ernst nehmen.

Das „Sorgenbüro“ ist auch per Telefon erreichbar: Zu den Bürozeiten nimmt die Geschäftsstelle vormittags Anrufe entgegen und leitet sie weiter an die Fachkräfte.

Hier werden immer wieder Anregungen zum Abbau und zur Vermeidung von Spannungen in der Familie gegeben. Außerdem gibt es kindgerechte Surf-Tipps zum Zeitvertreib per Internet.

„Vor allem Familien tragen eine große Last in dieser Krise. Wir wollen unseren Beitrag leisten und einen Teil der Sorgen übernehmen. Deshalb geht die Arbeit der „Mobilen Sorgenbüros“ weiter“, sagten Heidi Ramb und Joachim Türk bei der Vorstellung des Programms. Sie weisen zusätzlich auf die Angebote der „Nummer gegen Kummer“ für Kinder, Jugendliche (116111) und Eltern (0800 / 1110550) hin, die ebenfalls über die Internetseite des Kinderschutzbundes schnell erreichbar sind.

Raus in den Wald, kleine Abenteuer erleben und abends müde ins Bett fallen – das würde den Kindern und ihren Familien wahrscheinlich manchen Stress ersparen. Zum Beispiel den Streit um die Nutzung der elektronischen Medien, dessen Auswirkungen bis hinein in unsere „Mobilen Sorgenbüros“ zu spüren sind. Foto: fotolia

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