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Weltkindertag

Überall auf der Welt – naja: zumindest in den meisten Ländern – wird der Internationale Tag des Kindes gefeiert, der bei uns Weltkindertag heißt. Das ist in Deutschland der 20. September. An diesem Tag erinnern auch wir daran, dass für alle Kinder dieser Welt besondere Rechte gelten, und diese sind in der UN-Kinderrechtskonvention festgehalten, die am 20. November 1989 verabschiedet wurde. Unser Verband veranstaltet zur Erinnerung an die Kinderrechte traditionell eine Feierstunde am Platz der Kinderrechte in Höhr-Grenzhausen.


Un-Kinderrechtskonvention

Berichte

  • 14. OKT 2019

Kinderkunst reist in die Partnerstädte

Den 30. Geburtstag der Kinderrechte gefeiert – Schwerpunkt: Umwelt

HÖHR-GRENZHAUSEN. Saubere Umwelt, gesunde Ernährung, Gesundheit – was die Demonstrationen von „Fridays for future“ fordern, sind verbriefte Kinderrechte. Daran erinnerten erneut fast 600 Kinder, die auf dem Platz der Kinderrechte in Höhr-Grenzhausen für „ihre“ Rechte eintraten, deren 30. Geburtstag feierten und künstlerische Impulse an Schulen in Frankreich, Italien und Brasilien schickten.

„Kinderrechte für die Umwelt“ war das Motto der Aktion zum Weltkindertag, und es steht in sechs Sprachen auf fast 600 künstlerisch gestalteten Karten, die nun auf die Reise gehen zu Schulkindern in den Partnerstädten Laigueglia (Italien) und Semur-en-Auxois (Frankreich) sowie die Partnergemeinde der katholischen Kirchengemeinde Periperi (Brasilien). Die Kinder erinnern ihre Mitschülerinnen und -schüler in der Ferne daran, dass die Kinderrechte global sind, und dass alle Kinder und Jugendlichen dafür einstehen müssen – dafür, dass die Umwelt sauber und das Essen gesund ist. Es geht aber auch um das Recht auf Beteiligung und andere Kinderrechte wie das Recht auf Schutz vor Krieg und Vertreibung und das Recht, seine Meinung frei zu äußern. Diese Rechte sind vor genau 30 Jahren von den Vereinten Nationen beschlossen worden.

Davon machten die Kinderdelegationen aller Schulen der Verbandsgemeinde und einiger Kitas rege Gebrauch. Sie trugen ihre Forderungen auf Plakaten und Fahnen mit sich, sangen Kinderrechtelieder und trugen vor, welche Botschaften sie nun nach Italien, Frankreich und Brasilien schicken.

Die Rockband des Gymnasiums im Kannenbäckerland sorgte an diesem schönen Spätsommertag für einen Hauch Festivalatmosphäre, der Chor der Goetheschule unterstützte die vielen kleinen Sängerinnen und Sänger und stimmte auch ein Geburtstagsständchen an für Heidi Ramb, die Vorsitzende des Kinderschutzbundes in Höhr-Grenzhausen.

Heidi Ramb, Bürgermeister Thilo Becker und der seit Jahren als „Zeremonienmeister“ bewährte Leiter der Goetheschule, Alfred Haas, wiesen in kurzen Ansprachen auf die große Bedeutung der Kinderrechte hin – und ebenso darauf, diese Rechte einzufordern. Natürlich spielte an diesem Tag auch Fridays for future eine Rolle; die 600 Kinder schickten eine Grußbotschaft an die vielen Jugendlichen, die weltweit für das Kinderrecht auf eine unverdorbene Umwelt auf die Straße gehen.

Thilo Becker unterstrich die besondere Rolle von Höhr-Grenzhausen in der Kinderrechte-Bewegung – und das nicht nur mit seinen eigenen „Friday for future“, de, Feier-Freitag alljährlich zum Weltkindertag. Nach dem Vorbild der Kannenbäckerstadt im Westerwald werden inzwischen überall in Deutschland offizielle „Plätze der Kinderrechte“ eingeweiht – als erste Millionenstadt folgt im November Hamburg. Und alle erwähnen bei der Einweihung, dass Höhr-Grenzhausen diese Bewegung ins Rollen gebracht hat.

Das wertet natürlich auch die Veranstaltungen zum Weltkindertag auf. Dieses Mal waren besonders viele Erwachsene mit auf dem Platz. Neben den eingespielten Teams des Kinderschutzbundes und der „Zweiten Heimat“, des Ordnungsamtes und dem Deutschen Roten Kreuz als „Backup“ waren auch wieder die Mitarbeiter des Projekts PAuL mit dabei und halfen, die Flut der kleinen Kunstwerke zu einer 120 Meter langen Galerie zu formen.

  • 28. SEP 2018

Weltkindertag 2018

„Wir haben Rechte!“ riefen die fast 500 Kinder, die lautstark mitten durch Höhr zogen. Auf ihren Plakaten, Transparenten und Fahnen wurden sie deutlicher: „Bildung für alle!“ war da zu lesen und „Recht auf Gesundheit“, „Privatleben und Würde achten“ oder „Bildung macht glücklich“. Selten hat Höhr-Grenzhausen eine so große Demonstration erlebt, und noch nie sind weit und breit so viele Kinder für ihre Rechte auf die Straße gegangen.

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  • 20. SEP 2017

Weltkindertag 2017

Welch ein Tag! Der Landtagspräsident Hendrik Hering war da, der Vize-Chef des Deutschen Kinderschutzbundes, Christian Zainhofer, Bundestagsabgeordnete, Landtagsabgeordnete und viele, viele Schülerinnen und Schüler. Und natürlich unsere Bürgermeister Thilo Becker und Michael Thiesen. Die hatten eine besondere Aufgabe: die Einweihung des ersten offiziellen Platzes der Kinderrechte in ganz Deutschland.

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  • 24. SEP 2016

Weltkindertag 2016

Mit immer neuen Impulsen schaffen es Veranstalter, Lehrer, Schülerinnen und Schüler immer wieder, die Feier zum Weltkindertag in Höhr-Grenzhausen beeindruckend zu gestalten. In diesem Jahr drehte sich das Fest der 500 Kinder um ein Kunstprojekt. Das Ergebnis: Flaggen, ein schöner Geburtstagskalender und strahlende Gesichter.

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  • 19. SEP 2015

Weltkindertag 2015

„Wir haben Rechte!“ Mehr als 500 Kinder haben sich zum Tag der Kinderrechte in Höhr-Grenzhausen für jene eingesetzt, die in Not und Gefahr sind – vor allem für Kinder auf der Flucht. Ihre Forderungen stehen jetzt auf bunten Bändern am Baum der Kinderrechte und auf Karten, die mit bunten Ballons auf die Reise geschickt worden sind: Gesundheit, Bildung, Sicherheit …

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