Chronik

„Der Kinderschutzbund Ortsverband Höhr-Grenzhausen / und Kreisverband Westerwald e.V. wird durch einen ehrenamtlichen Vorstand vertreten. Der Vorstand handelt im Auftrag der Mitgliederversammlung und erfüllt die satzungsgemäßen Aufgaben.“ So heißt es formell – aber in diesen Worten stecken Engagement und Herzblut.

2015

Mai: „10 Jahre Kinderkleiderlädchen“ mit Sektempfang und Überraschung für Kinder.

September: „Weltkindertag“ mit Sternwanderung, rd. 500 Kinder der Grundschulen VB H-G und Band der Ernst-Barlach-Realschule. Thema: Flüchtlingskinder – Banner wurden von den Klassen angefertigt und am Baum der Kinderrechte befestigt.

November: Gespräch im Ministerium in Mainzb> (Frau Stanko, Herr Bollinger, Frau Ramb, Frau Kaiser, Herr Türk) w/ Landesförderung „Mobile Sorgenbüros“.


 

2013

Aktion Weltkindertag 20.9.: „Kinderrechtshocker“ Künstler Roland Giefer gestaltete mit Schüler/Innen der 4. Klasse (Goethe-Schule) 22 Keramikplatten mit eingravierten Kinderrechten.


 

2012

Neue Mobile Sorgenbüros an den Grundschulen Hilgert und Hillscheid.

der Trägerschaft für die Schulsozialarbeit an 2 Schulen (Montabaur u. Nentershausen)

Zum Weltkindertag wird zusammen mit der Goethe-Grundschule in Höhr-Grenzhausen eine gelungene Aktion zum Thema Kinderrechte umgesetzt. Im Vorfeld setzten sich Schüler in ihren Klassen mit dem Thema auseinander und notierten auf Postkarten ihre Wünsche und Forderungen für Kinder. Auf dem Freigelände vor der Sporthalle, dem neuen „Platz der Kinderrechte“ präsentierten sie zudem eindrucksvoll die dabei erstellten Tafeln mit aufgedruckten Kinderrechten.

Neues Präventionsprojekt Kindergartenkinder stark machen wird konzipiert. Gemeinsam sind wir stark ein Projekt für GS-Klassen mit dem Fokus auf Toleranzsteigerung und Anti-Rassismus wird durch die Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ an den Grundschule Höhr-Grenzhausen durchgeführt.


2011

Seit dem Schuljahr 2011/2012 sind wir an der Heinrich-Roth Realschule plus in Montabaur mit einer halben Stelle Schulsozialarbeit vertreten. Durch die zeitliche Ausweitung ist eine noch umfangreichere Einzelfallberatung für die Kinder und Jugendlichen möglich.
An 16 Schulen im Westerwald sind wir mit unseren Mobilen Sorgenbüros vertreten. (ab Januar 2011 bietet VB Wirges (GS Wirges, Dernbach und Siershahn) Beratung in Eigenregie an)
Unser Gewaltpräventionsprojekt Wir sind Klasse kann durch die Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ an den Grundschulen in Hilgert und Hillscheid angeboten werden.


 

2010

Unsere Gewaltpräventionsprojekte für Grundschulklassen Wir sind Klasse! und Soziales Lernen durch Bewegung werden neu konzipiert und umgesetzt (Dank der Spenden aus dem Münz-Nikolauslauf sowie der Volksbank Montabaur-Höhr-Grenzhausen)


 

2009

Wir eröffnen das 19. Mobile Sorgenbüro an der Grundschule Niederelbert. Kooperationsverhandlungen mit der „Jugendtafel“ zwecks gemeinsamer Aktionen gegen Kinderarmut.


 

2008

Umsetzung des neuen Projektes TOLLER (Toleranz.Leben.Respekt) in Zusammenarbeit mit der Stadt Höhr-Grenzhausen und der Goethe-Schule. Ziel ist eine erweiterte Eltern- und Familienberatung. Unsere Mitarbeiterin Eva Merz-Seibert hat als Familientherapeutin diese Aufgabe übernommen.


 

2007

Wiederholung der Aktion in Höhr-Grenzhausen unter großer Beteiligung des „Netzwerkes“. Herr Bürgermeister Johannsen von Höhr-Grenzhausen erhielt aufgrund unseres Vorschlags den Kinderschutzpreis des Landesverbandes für seine Verdienste um die Kinder- und Jugendarbeit, die beispielhaft sind. Bei der Preisverleihung feiern wir auch das 30-jährige erfolgreiche Bestehen unseres Vereines mit.Erweiterung der „Mobilen Sorgenbüros“ in der Verbandsgemeinde Montabaur als „Kinderschutz macht Schule“.


 

2006

Beteiligung an einer Aktion unseres Bundesverbandes am Weltkindertag. Um auf die Kinderarmut im Westerwaldkreis aufmerksam zu machen, stecken wir im Zentrum von Montabaur über 3000 Fähnchen in die Erde.


 

2005

Eröffnung des Kinder-Kleiderlädchens in Höhr-Grenzhausen, Mittelstraße 15, gefördert aus Mitteln „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ sowie des Europäischen Sozialfonds.


 

2003

Das erste „Mobile Sorgenbüro“ in einer reinen Grundschule wird in Höhr-Grenzhausen aufgebaut. Die ursprüngliche Konzeption erfährt eine ständige Fortentwicklung durch unsere Sozialpädagoginnen.


 

2002

Wir feiern das 25-jährige Jubiläum in den Räumen der Jugendhauses „Zweite Heimat“. Zuvor nehmen die 1. Vorsitzende Frau Ramb und die 2. Vorsitzende Frau Blatt-Homrich von Herrn Bundespräsidenten Rau eine besondere Anerkennung für vorbildliches Engagement bei der Integration von Zuwanderern für die Hausaufgabenhilfe entgegen.


 

2001

Einrichtung einer eigenen Homepage. Inzwischen haben wir weitere Angebote und Projekte gestartet: Elternkurs „Starke Eltern - Starke Kinder“, Babysitter-Börse, Mediation (bei Regelung der Trennungs- und Scheidungsfolgen“), Gewaltprävention (Projekte für Schulklassen)


 

2000

Die finanziellen Lasten des Kinderschutzdienstes überfordern unsere Möglichkeiten. Das Deutsche Rote Kreuz führt das Hilfsangebot fort. Wir beziehen Räumlichkeiten in der Nachbarschaft des Jugendhauses „Zweite Heimat“. Zur Einweihung veranstalten wir ein großes Spielfest. Wir erhalten den bundesweit ausgeschrieben „Hanse-Merkur-Preis für Kinderschutz“ für das „Mobile Sorgenbüro“. In der Begründung heißt es: „…ein beispielhaftes Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum.“ Darüberhin erbrachten uns die „Mobilen Sorgenbüros“ weitere Preise wie auch Anerkennung „des hervorragenden bürgerschaftlichen Engagements“ durch den Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz Herrn Beck.


 

1997

Wir feiern das 20-jährige Jubiläum mit einem Empfang im Rathaus.


 

1996

Weitere Meilensteine sind der Aufbau mehrerer Sorgenbüros in der Verbandsgemeinde Montabaur.


 

1994

Das erste „Mobile Sorgenbüro“ wird an der Hauptschule Hachenburg eingerichtet. Schnell folgen weitere Sorgenbüros in 5 Verbandsgemeinden, jeweils nach dem einzigartigen Konzept unserer pädagogischen Fachkraft Frau Löning und Frau Brenner.


 

1992

Am 20.03.1992 übernehmen wir im Rahmen einer Eröffnungsfeier den Kinderschutzdienst für den Westerwaldkreis als Beratungsstelle für misshandelte und sexuell missbrauchte Kinder und Jugendliche.


 

1990

Gründung des Kreisverbandes Westerwald. Die Stadt Höhr-Grenzhausen stellt geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Eltern-Kind-Gruppen, die Hausaufgabenhilfe und das Kinderbüro haben jetzt einen festen Ort. In Hachenburg wird eine Außenstelle gegründet.


 

1977

Gründung des Ortsvereins Höhr-Grenzhausen durch den späteren 1. Vorsitzenden Dr. Karl Barthels. Das Ziel war immer, Anlaufstelle für Sorgen und Probleme von Kindern zu sein, wie auf die Stadtentwicklung Einfluss zu nehmen. Seit dieser Zeit beträgt die Mitgliederzahl etwa 150.